06. November 2009
Normalerweise steht im Keller eine Pumpe welche einen Strang mit warmen Wasser für die Heizung versorgt. Durch Thermostate regelt man in den Räumen die gewünsche Temperatur. Die Firma Wilo ist jetzt einen Schritt weiter gegangen und stattet jeden Heizkörper mit einer eigenen Pumpe aus.
Ich vermute die Investitionskosten für ein komplettes Bürogebäude dürften immens sein aber Wilo prognostiziert eine Einsparung von 20% pro Heizkörper (ergo auch gesamt?) Was sofort auffallen sollte sind die möglichen Wartungen dieser Minipumpen.
Auf jeden Fall ein interessanter Ansatz, sollte man sich mal genauer mit beschäftigen.
Das System von Wilo schimpft sich “Wilo-Geniax”. Weitere Informationen gibts hier
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06. November 2009
Auf der Seite - derwesten.de habe ich ein tolles Interview mit einer Putzfrau gefunden. Es ist immer gut sich in bestimmten Situationen, in die Lage seiner Mitarbeiter versetzen zu können, finde ich. Durch meine Lehre als Mechatroniker, kann ich zum Beispiel sehr gut nachvollziehen wenn Monteure sich bei einer Wartung über die Unzugänglichkeit der zu wartenden Anlage beklagen. Somit kann man auch nur davon profitieren den Alltag einer Reinigungskraft zu kennen. Besonders diese Stelle hat mir gut gefallen:
Und was nervt besonders an Büros?
Da würde ich mir vor allem wünschen, dass die Schreibtische morgens abgeräumt sind, also abends sollte alles schon ein bisschen zusammengestellt sein. Einfach mehr Ordnung, um uns Putzfrauen die Arbeit zu erleichtern.
Da ich im Moment ein Praktikum mache, kann ich sagen ich kenne die Ordnung auf meinem Schreibtisch. Ich versuche zwar zum Feierabend mein Zeug zusammen zuschieben, dies geschieht aber nicht weil ich es der Putzfrau leichter machen möchte sondern weil es dann etwas ordentlicher aussieht. Ganz schön egoistisch könnte man meinen. Die Frage ist jedoch, wissen denn die Mitarbeiter, von denen die Arbeitstische gereinigt werden überhaupt, dass ihre Tische gereinigt werden? Ich wusste es ehrlich gesagt auch nicht genau. Wenn man es aber weiß, dann könnte ich wetten, dass mehr Leute ihre Tische besser aufräumen würden um den Putzfrauen ihre Arbeit zu erleichtern.
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06. November 2009
ray facility management group
Nils Bogdol GmbH
Fallenriede 13
49451 Holdorf
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01. November 2009
In Zeiten der Wirtschaftskriese versteht es sich von selbst welchen Stellenwert dieses Modul hat. Es geht in diesem Modul laut Inhaltsverzeichnis um folgende Schwerpunkte – Auszüge :
- Einführung Immobilienlebenszykluskosten
- DIN 276 Theorie und Kostenermittlungsarten
- DIN 18960 Nutzungskosten im Hochbau
- GEFMA 200 Kosten im Facility Management
- Kostencontrolling/Kostensteuerung
Wenn man sich ein Haus bauen will sollte man sich vorher darüber Gedanken machen was es kosten wird dieses Haus zu bauen. Was bringt jedoch ein billiges Haus wenn die Betriebskosten immens hoch sind? Alles das klärt sich hoffentlich im Modul: Kosten im Facility Management
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01. November 2009
Dieses Modul verspricht Spannung pur und das Praxisnah. Ich kann mich noch recht gut an den Besuch einer Botschaft und den Besuch bei einer Handelskammer erinnern. Dort hatten uns die Facility Manager erzählt, dass sie - um den Leerstand von Flächen zu minimieren - die Flächen über das Wochenende vermieteten. Am Wochenende findet in den meisten Betrieben kein Betrieb statt, somit könnte man die leer stehenden Flächen vermieten. Gerade im Falle der Botschaft ist diese Location natürlich sehr ansprechend und repräsentativ. Dieses Modul ist ein Wahlpflichtfach, für mich auf jeden Fall Pflichtprogamm.
Welches Projekt bzw. Projekte wir dann genau angehen weiß ich leider auch noch nicht aber es wird sicher spannend.
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01. November 2009
Normalerweise läuft das Semester schon jedoch befinde ich mich gerade in der Praxisphase, in welcher ich hautnah miterleben darf wie es in einem Unternehmen stellenweise nicht laufen sollte. Noch einen Monat dann habe ich diesen Meilenstein im FM-Studium jedoch auch hinter mir und es geht weiter mit der Theorie. Ehrlich gesagt vermisse ich den Alltag in der Hochschule schon sehr und ich freue mich sehr auf meine Kommilitonen und vor allem auf die neue Sichtweise der Lehrinhalt dank der Praxisphase. Dank des Praktikums kann man sich viel besser vorstellen was es heißen könnte Thema xy in der Praxis anzuwenden. Vor lauter Vorfreude werde ich mich schon einmal im Vorhinein mit den Themen der kommenden Module auseinandersetzen.
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25. Oktober 2009
Zugegeben die Überschrift ist etwas reißerisch aber ich konnte mir das bei dem gelesenen Artikel bei der Süddeutschen nicht verkneifen. Es ging, wie so oft, um das leidige Thema Wirtschaftskriese und die Kreditvergabe an Mittelständler. In diesem Zusammenhang fielen dann folgende Worte. Zitat:
Bodenhaftung als Wachstumsgarant
Persönlicher Einsatz ist also gefordert, nicht nur von den Unternehmern selbst, sondern auch von den Führungskräften - zumindest wenn sie bei Eberhard Sasse arbeiten möchten. Sasses Betrieb ist auf Facility Management, also auf Gebäudemanagement spezialisiert. Jeder seiner Manager muss vor seiner Einstellung zumindest einmal selbst ran, mit Lappen und Eimer. “Eine Führungskraft, die nicht weiß, was bei den Mitarbeitern vor Ort los ist, kann ich nicht brauchen”, sagt Sasse.
Da ich für meinen Teil, im wörtlichsten Sinne, schon in der Scheisse gessen habe (Hebeanlagen und Co.), ist es für mich natürlich einfach zu sagen:”Ja Jeder sollte wissen was es heißt hart zu arbeiten”. Die Familie Sasse wird wissen was sie tut und ich finde es gut
Leider hat der Autor es dann auch nicht besser gewußt und umschrieb Facility Management mit Gebäudemanagement. Wenn es denn so wäre warum nennen wir es dann Facility Management?
Zitat von der IFMA: Facility management is a profession that encompasses multiple disciplines to ensure functionality of the built environment by integrating people, place, process and technology.
Die GEFMA siehts dann so: Facility Management (FM) ist eine Managementdisziplin, welche die notwendigen Unterstützungs- (Sekundär-) Prozesse des Kerngeschäfts eines Unternehmens vereint. Dabei stehen Arbeitsplatzgestaltung, Werteerhalt und Kapitalrentabilität im Fokus des Facility Managers.
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23. Oktober 2009
Das online Nachrichtenmagazin RP-Online.de berichtet heute über die Kuriositäten von Berufsbezeichnungen. Anlass dazu gab ein Stellengesuch nach einem “WC-Manager”. Wie der Redakteur richtig bemerkte wird aus dem Wort WC schnell klar um was es sich dabei handelt und selbiger Job vermutlich wenig mit einem Manager zu tun hat. Wie ich es mir schon gedacht habe kam er am Ende des Artikels nicht um den Facility Manager herum, welchen er auch gleich in gewohnter Weise als Hausmeister bezeichnete. So schreibt er:”den Facility-Manager, der mit dem guten alten Wort Hausmeister nicht schlecht beschrieben wäre”.
Natürlich ist die Umschreibung einer Kloputze bzw. Kloputzer viel schöner getroffen mit dem Wort “WC-Manager”. Aber was könnte wirklich dahinter stecken. Um dem Wort Manager etwas Inhalt zu verleihen ein Zitat aus der Wikipedia.
leitet und verantwortet er Geschäfte, Finanzen, Personalwesen und Planungen einer wirtschaftlichen Organisation
Es sollte sich schon um eine relativ große WC-Anlage handeln um diese Aufgabenbereich abzudecken jedoch nicht unmöglich.
Kommen wir nun zum vermeintlichen Hausmeister. Dieser verantwortet weder Geschäfte, Finanzen, Personen und er plant schon gar keine wirtschaftliche Organisation.
Der Facility Manager jedoch schon!
- Der Facility Manager leitet Personal (Techniker, Hausmeister, Reinigungskräfte)
- Der Facility Manager ist für die Kosten, die in dem ihm zugeteilen Bereichen verursacht werden, verantwortlich
- Der Facility Manager plant, im Hinblick auf die Lebenszykluskosten einer Immobilien, die wirtschaftliche Organisation
Sofern diese Ideologie vom Unternehmen mit getragen wird, ist der Facility Manager eine vollwertige Führungskraft.
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21. Oktober 2009
Meinen Kommilitonen ist diese Frage genauso geläufig wie mir und garantiert kennen das der ein oder andere Facility Management Student/innen in Deutschland auch. Wie begegnet man solchen Fragen am besten? Man möchte ja nicht sein Licht unter den Scheffel stellen.
Ich habe mittlerweile zwei Varianten. Leute von denen ich meine sie sind es nicht „wert“ ihnen eine Ausführung zu geben gebe ich ein lapidares „Ja“ und Leute bei denen ich meine sie sollten wissen was ich tolles studiere versuche ich es anhand der Kern- und Sekundärprozessmodelles zu erklären.
Zum Beispiel: Ich bin dafür verantwortlich, dass ihr die optimalen Bedingungen vorwindet um eurer Arbeit optimal nachzugehen. Dabei ist eure Arbeit das Kerngeschäft der Firma und alles was um die Immobilien und Betrieb noch so stattfindet ist Teil des Facility Managements und muss wie der Name schon sagt gemanagt werden. Facility Management hat grade aus dem Grund der Aufgabenvielfallt nicht viel mit dem Hausmeister gemeinsam. Es ist zudem eine Führungsposition weil der Hausmeister, Techniker und Reinigungspersonal ja bitte schön wissen wollen was sie machen sollen.
Dies wäre eine einfache Formulierung, ich hoffe meine Dozenten bekommen keinen Haarausfall wenn sie das lesen, jedoch finde ich die Erklärung für Fachfremde einleuchtend. Hoffe ich.
Da ich aktuell nicht im Stoff bin was GEFMA und DIN angeht will ich mich nicht weiter aus dem Fenster lehnen 
Noch mal zum Thema Leute die es vermeintlich nicht wert sind. Eigentlich ist diese Einstellung unpassend weil man egal wie wenig man jemand leiden kann oder sonst was, man das Bild des Facility Managers verbessern möchte. Dabei muss lobend die Aktion „Die Möglichmacher“ genannt werden.
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