Auf der Seite – derwesten.de habe ich ein tolles Interview mit einer Putzfrau gefunden. Es ist immer gut sich in bestimmten Situationen, in die Lage seiner Mitarbeiter versetzen zu können, finde ich. Durch meine Lehre als Mechatroniker, kann ich zum Beispiel sehr gut nachvollziehen wenn Monteure sich bei einer Wartung über die Unzugänglichkeit der zu wartenden Anlage beklagen. Somit kann man auch nur davon profitieren den Alltag einer Reinigungskraft zu kennen. Besonders diese Stelle hat mir gut gefallen:
Und was nervt besonders an Büros?
Da würde ich mir vor allem wünschen, dass die Schreibtische morgens abgeräumt sind, also abends sollte alles schon ein bisschen zusammengestellt sein. Einfach mehr Ordnung, um uns Putzfrauen die Arbeit zu erleichtern.
Da ich im Moment ein Praktikum mache, kann ich sagen ich kenne die Ordnung auf meinem Schreibtisch. Ich versuche zwar zum Feierabend mein Zeug zusammen zuschieben, dies geschieht aber nicht weil ich es der Putzfrau leichter machen möchte sondern weil es dann etwas ordentlicher aussieht. Ganz schön egoistisch könnte man meinen. Die Frage ist jedoch, wissen denn die Mitarbeiter, von denen die Arbeitstische gereinigt werden überhaupt, dass ihre Tische gereinigt werden? Ich wusste es ehrlich gesagt auch nicht genau. Wenn man es aber weiß, dann könnte ich wetten, dass mehr Leute ihre Tische besser aufräumen würden um den Putzfrauen ihre Arbeit zu erleichtern.